Rheinquerung Niederkassel – jetzt gemeinsam planen

So könnte eine Rheinbrücke bei Niederkassel-Wesseling aussehen

Sebastian Hartmann (SPD), Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg freut sich, dass nun ein Konzept für die Bürgerbeteiligung bei der Rheinquerung Niederkassel-Wesseling erarbeitet wurde. „Die von der rot-grünen Landesregierung angestoßene frühzeitige Bürgerbeteiligung zur Rheinquerung Niederkassel hat erste Ergebnisse gebracht. Gemeinsam mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern der Region hat Straßen.NRW ein Konzept zum weiteren Vorgehen entwickelt. Damit ist gesichert, dass jede und jeder die Möglichkeit hat sich zu beteiligen und immer auf dem aktuellen Informationsstand bleibt. Die Zeiten in denen Planer Bürgerinnen und Bürger vor vollendete Tatsachen stellen sind vorbei – für die SPD ist klar, dass die Verkehrsprojekte der Zukunft mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern gemeinsam erarbeitet und fortlaufend begleitet werden. Das schafft Akzeptanz und Ergebnisse, die auf lokale Gegebenheiten angepasst sind.“, erläutert Hartmann.

Das von Straßen.NRW gemeinsam mit hunderten von interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern erarbeitete und nun vorgestellte Konzept, umfasst drei Säulen der kontinuierlichen Gremienarbeit. Das Dialogforum begleitet als zentrale Interessenvertretung den gesamten Planungs- und Genehmigungsprozess. In Planungswerkstätten werden gemeinsam die bestmöglichen Varianten erarbeitet und Anlassbezogen werden Dialogveranstaltungen vor Ort durchgeführt. Bei einer Informationsveranstaltung am 9. März wird dieses Konzept in Niederkassel vorgestellt werden. Weitere Informationen gibt es unter: www.rheinspange.nrw.de.

„Jetzt kann mit der Planung begonnen werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch alles offen – von der Linienführung bis hin zur Frage, ob Tunnel oder Brücke. Das Geld liegt in Berlin bereit, wir müssen jetzt gemeinsam die bestmögliche Variante einer Rheinquerung für Autos und den öffentlichen Personen Nahverkehr erarbeiten. Ich ermutige alle sich am Prozess zu beteiligen, damit Niederkassel und die Region von diesem Projekt profitieren können.“, so Hartmann abschließend.