Niemand soll auf der Strecke bleiben

„Die Mittelrheinbahn 26 und die Regionalbahn 48 sind die zentrale Verkehrsachse zwischen Köln und Bonn im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Jeden Morgen bleiben Fahrgäste im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke, wenn zu wenige Zugpaare eingesetzt und diese hoffnungslos überfüllt sind. Hier sind der Zweckverband Nahverkehr Rheinland und die Vertragspartner gleichermaßen gefordert.“, kommentiert Sebastian Hartmann (SPD), Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg die Kapazitäten der beiden Bahn-Linien.

In einem Schreiben an die Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH, Norbert Reinkober und Wilhelm Schmidt-Freitag sowie die Betreiberfirmen Trans Regio GmbH und DB Regio NRW GmbH verdeutlicht Hartmann die Situation. „In diesen Tagen erreichen mich erneut Beschwerden von zahlreichen Pendlern im linkrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Die sonst sehr starke Auslastung der Linien 26 und 48 wird durch den mehrfachen Einsatz von Kurzzügen auf beiden Linien zur Überlastung. Insbesondere frage ich, ob die seitens der Kunden vorgetragenen Beschwerden mit den Anbietern erörtert wurden und wie die Einschätzung der Problematik ausfällt“.

„Bahnen und Busse sind eine echte Alternative für das Auto. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr entlasten wir nicht nur unsere Umwelt, sondern auch unsere Straßen und den Geldbeutel. Gerade die zuverlässige Ankunftszeit, ohne Stau, ist ein Vorteil für Pendler. Mit der Mittelrheinbahn ist dieser zentrale Faktor nicht mehr gegeben. Die gilt es zu ändern, damit die Pendler im Rhein-Sieg-Kreis weiterhin die Umwelt schonen und Stau vermeiden können“, schließt Hartmann.