Wohnen


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Städte und Dörfer sind mehr als Stein und Beton. Sie sind Heimat. In unseren Städten und Gemeinden entscheidet sich, wie die Menschen aufwachsen und alt werden, ob Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen finden und ob sie sicher und gesund leben. Vor allem in Ballungszentren wie bei uns im Rheinland steigen die Mieten. Insbesondere Familien, Alleinerziehende und ältere Menschen finden in den Innenstädten keine bezahlbaren Wohnungen.

  • Nebenkosten
    Eine zusätzliche Belastung sind steigende Strom- und Heizkosten. Zugleich baut sich in Deutschland ein immer größerer Investitionsstau auf, die Kommunen sind chronisch unterfinanziert.

  • Sozialer Wohnungsbau, gemischte Quartiere
    Die SPD möchte mehr Geld in lebenswerte Nachbarschaften investieren, denn es darf keine Spaltung in „gute“ und „schlechte“ Wohnquartiere geben. Im Rhein-Sieg-Kreis setzt sich die SPD für eine stärkere Förderung des öffentlichen Wohnungsbaus ein. Wir brauchen bezahlbare, barrierefreie und altersgerechte Wohnungen.
    Deswegen ist es ein wichtiger Schritt, dass die Länder für den sozialen Wohnungsbau bis 2019 jährlich mit 518 Millionen Euro vom Bund unterstützt werden. Zusätzlich sollen die Länder noch eigene Mittel hinzugeben. Von diesen zusätzlichen Mitteln werden auch die Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis profitieren.


  • Eine solidarische Stadt mit neuem Wohnraum
    Die SPD setzt sich für eine solidarische Stadt und bezahlbares Wohnen ein. Wir wollen neuen Wohnraum schaffen. Durch die Initiative der Sozialdemokraten in der Bundesregierung wird ein „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ mit den Ländern, Kommunen, den Mieter- und Sozialverbänden und der Bau- und Wohnungswirtschaft geschlossen. Gemeinsam sollen im Dreiklang Investitionstätigkeiten und der Soziale Wohnungsbau im Rahmen einer ausgewogenen mietrechtlichen und sozialpolitischen Flankierung, gefördert werden. Deswegen erhalten die Länder pro Jahr 518 Millionen Euro Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung. In den nächsten vier Jahren erhöhen wir die Mittel um insgesamt 2 Milliarden Euro.

  • Mietwucher stoppen: Die Mietpreisbremse ist beschlossen!
    Die Mietpreisbremse wird dazu beitragen, dass Mieten auch im Rhein-Sieg-Kreis für Normalverdiener bezahlbar bleiben. In Zukunft dürfen Mieten bei Neuvermietung in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten die ortsübliche Vergleichsmiete nur noch um höchstens 10 Prozent übersteigen. Mit Mietsteigerungen von mehr als 30 oder 40 Prozent ist Schluss.
    Bei der Inanspruchnahme von Maklern gilt zudem nun ausnahmslos der Grundsatz, der sonst überall in der Marktwirtschaft gilt: Wer bestellt, bezahlt. Es darf nicht sein, dass Wohnungseigentümer und Makler ein Geschäft zu Lasten Wohnungssuchender zu machen.


  • Neubau von Wohnraum
    Wir unterstützen den Neubau sowie den altersgerechten und energiesparenden Umbau von Wohnungen. Für den altersgerechten Umbau haben wir wieder Zuschüsse eingeführt. Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrüche schützen will, erhält Finanzierungshilfe vom Bund.

  • Energetische Gebäudesanierung
    Das energetische Bauen und Sanieren fördern wir mit 2 Milliarden Euro. Denn die energetische Gebäudesanierung hilft Energie zu sparen, verringert den CO²-Ausstoß und senkt die Belastung der Mieterinnen und Mieter.

  • Modernisierungskosten
    Mieterinnen und Mieter werden nicht aus ihren sanierten Wohnungen verdrängt werden, weil sie die Kosten energetischer Sanierungen einseitig tragen müssen. Deshalb werden in Zukunft höchstens 10 Prozent der Modernisierungskosten, bis zur Amortisation der Kosten, auf Mieterinnen und Mieter umlegbar sein.